Nudelteig für Raviolibretter – Ravioli mit den Holzbrettchen von Woodenmaker

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Gisela Martin

September 8, 2026

Über dieses Rezept

Wer Ravioli mit einem Raviolibrett herstellen möchte, braucht nicht nur einen passenden Nudelteig, sondern auch die richtige Technik.

Roberto aka Woodenmaker hat uns dafür seine Anleitung zur Verwendung der Holz-Raviolibretter zur Verfügung gestellt.

Das Rezept ist ein klassischer italienischer Eierteig aus Mehl und Eiern. In diesem Rezept hat Roberto das 6er-Holzbrettchen „Zitrone“ verwendet. Natürlich kann man das Rezept auch für die Herstellung von Ravioli mit einem der anderen Woodenmaker-Raviolibrettern verwenden.

Zutaten

Zutaten für den Nudelteig:
500 g Mehl Tipo 00
5 Eier, mittlerer Größe
Salz

Grunddosierung: Pro 100 g Mehl wird 1 Ei mittlerer Größe gerechnet.

Mit 500 g Mehl und 5 Eiern lassen sich etwa 24 Ravioli herstellen. Die genaue Anzahl hängt natürlich von der Größe des verwendeten Raviolibretts ab.

Zubereitung

Nudelteig von Hand zubereiten

Das Mehl auf die Arbeitsfläche geben und in der Mitte eine Mulde formen. Die Eier in die Mulde geben und nach und nach das Mehl von außen einarbeiten.

Sobald der Teig fester wird, einige Minuten mit den Händen weiterkneten, bis ein glatter und elastischer Nudelteig entsteht.

Den Teig anschließend in Frischhaltefolie wickeln und bei Raumtemperatur etwa 30 Minuten ruhen lassen.

Nudelteig ausrollen

Nach der Ruhezeit wird der Teig mit einem Nudelholz oder einer Nudelmaschine ausgerollt.

Für die Ravioli werden zwei unterschiedlich dicke Teigplatten benötigt:

Teigplatte A: etwa 1,8–2 mm dick
Teigplatte B: etwa 1 mm dick

Die etwas dickere Teigplatte A wird für die Unterseite verwendet, die dünnere Teigplatte B für die Oberseite der Ravioli.

Ravioli mit dem Holzbrettchen von Woodenmaker herstellen

Hier verwendet wurde das Holzbrett „Zitrone“. Von Roberto gibt es aber viele andere Holzbrettchen, es ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Das Woodenmaker-Raviolibrett leicht mit Mehl bestäuben.

Die dickere Teigplatte A auf das Brett legen. Mit den Fingern vorsichtig in den Bereichen der Füllmulden entlang des Randes drücken. Anschließend mit dem mitgelieferten Stößel die Mulden exakt ausformen.

Nun die Raviolifüllung in die Vertiefungen geben. Dabei die Füllung leicht andrücken, damit möglichst keine Luft in den Ravioli eingeschlossen wird.

Die zweite, dünnere Teigplatte B ausrollen und auflegen. Wieder mit den Fingern vorsichtig entlang der Konturen der Füllung drücken, damit sich die beiden Teigplatten gut miteinander verbinden.

Anschließend die Form umdrehen und die einzelnen Ravioli mit einem Ausstecher oder einem Teigrädchen voneinander trennen.

Die fertigen Ravioli vorsichtig aus der Form lösen und bis zur weiteren Verarbeitung leicht mit Mehl bestäuben.

Schaut mal, wie schön die Ravioli damit werden <3

Welche Füllung eignet sich für die Ravioli?

Für die Ravioli können ganz unterschiedliche Füllungen verwendet werden. Robertos Lieblingsfüllung ist eine klassische Variante mit Ricotta-Spinat-Füllung.

Das genaue Rezept für die Füllung liegt uns nicht vor, aber wer möchte kann gerne hier schauen.

Das richtige Verhältnis von Mehl und Ei

Für diesen Ravioliteig gilt eine sehr einfache Grundregel:

100 g Mehl + 1 Ei mittlerer Größe

Für 500 g Mehl werden also 5 Eier verwendet. Die Menge lässt sich entsprechend problemlos auf kleinere oder größere Mengen umrechnen.

Je nach Größe der Eier und Beschaffenheit des Mehls kann die Konsistenz des Teiges etwas variieren. Entscheidend ist, dass am Ende ein glatter und elastischer, aber nicht klebriger Nudelteig entsteht.

Warum zwei verschiedene Teigdicken?

Die beiden unterschiedlichen Teigdicken sind bei der Arbeit mit dem Raviolibrett wichtig. Die etwas dickere Teigplatte A bildet den Boden der Ravioli und lässt sich gut in die Vertiefungen des Brettes drücken. Die dünnere Teigplatte B wird anschließend als Deckel aufgelegt.

So entsteht eine gute Balance zwischen einer stabilen Raviolihülle und einer möglichst feinen Teigschicht.

Tipps vom Profi


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FAQ

Wie dick muss der Nudelteig für ein Raviolibrett sein?

Für die Herstellung mit dem Woodenmaker-Raviolibrett werden zwei Teigplatten benötigt. Die untere Teigplatte sollte etwa 1,8 bis 2 mm dick sein, die obere etwa 1 mm.

Wie verhindert man Luft in den Ravioli?

Die Füllung sollte beim Einsetzen leicht angedrückt werden. Beim Auflegen der zweiten Teigplatte anschließend vorsichtig entlang der Konturen drücken. So kann eingeschlossene Luft entweichen und die beiden Teigplatten verbinden sich besser.

Wie bekommt man die Ravioli aus dem Holzbrett?

Nach dem Auflegen der zweiten Teigplatte wird das Raviolibrett umgedreht. Die einzelnen Ravioli können anschließend mit einem passenden Ausstecher oder einem Teigrädchen voneinander getrennt werden.

Welcher Nudelteig eignet sich für ein Raviolibrett?

Für die Woodenmaker-Raviolibretter eignet sich ein klassischer Eierteig aus Mehl Tipo 00 und Eiern. Als Grundregel gilt: 100 g Mehl werden mit einem Ei mittlerer Größe gerechnet. Der fertige Teig sollte glatt und elastisch sein.

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Gisela Martin

Gründerin & Pasta-Expertin
Schon als Sechsjährige war Gisela klar: Sie wollte Italienerin werden. Die Liebe zu Italien ist geblieben – und seit über 15 Jahren dreht sich bei ihr alles um Pasta. Als Gründerin von Gaumen Freunde kennt sie Pastaformen, Matrizen und Nudelmaschinen aus dem Effeff und verbindet italienische Kultur mit ihrer Leidenschaft für Pasta.

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