August 17, 2026
Yakisoba ist ein japanisches Pfannengericht aus gebratenen Nudeln, Gemüse und einer würzig-süßlichen Sauce. In dieser Variante werden die Nudeln aus frisch gemahlenem Buchweizen hergestellt und anschließend mit Tofu oder Fleisch und frei wählbarem Gemüse gebraten. Die kräftige Sauce aus Worcestershire- und Sojasauce, Mirin, Sake und Ingwer gibt dem Gericht seinen charakteristischen Geschmack.
Der Name Yakisoba setzt sich aus yaki für „gebraten“ und soba für Buchweizennudeln zusammen.
Für dieses Rezept werdenechte Buchweizennudeln verwendet. Soba bestehen traditionell aus Buchweizenmehl und Wasser; weil Buchweizen kein Gluten bildet, lässt sich ein reiner Buchweizenteig deutlich schwieriger verarbeiten als ein Teig aus Weizen. Eine Spaghettimatrize mit etwa 1,6–2 mm Durchmesser eignet sich dafür gut.
Die Menge für die Nudeln ergibt etwa 4–6 Portionen. Für das Yakisoba wird nur ungefähr die Hälfte benötigt. Die übrigen Nudeln können eingefroren oder für einige Tage abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Zum Kochen:
Optional:
Falls ganzer Buchweizen verwendet wird, diesen zunächst in der Getreidemühle fein mahlen.
Buchweizen beziehungsweise Buchweizenmehl, Wasser und Gluten oder Xanthan in die Rührschüssel geben. Mit dem K-Haken etwa 10 Minuten auf niedriger Stufe vermengen. Der fertige Teig kann anschließend abgedeckt etwa 30 Minuten ruhen. Wenn es schnell gehen soll, lässt er sich aber auch direkt weiterverarbeiten.
Den Teig mit einer Nudelpresse auspressen. Für die gewünschte Form eignet sich eine Spaghettimatrize mit 1,6mm oder 2 mm Durchmesser. Auch eine Pastafresca, ein Philips Pastamaker oder eine andere geeignete Nudelmaschine kann verwendet werden.

Alle Zutaten für die Sauce miteinander verrühren oder in einem geeigneten Mixer fein vermischen. Beim Mixen löst sich auch der braune Zucker gut auf.
Tofu beziehungsweise Fleisch und Gemüse in längliche, mundgerechte Streifen schneiden.
Etwas neutrales Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Zunächst den Tofu oder das Fleisch darin goldbraun anbraten. Anschließend das Gemüse dazugeben und unter Rühren braten, bis es gar ist, aber noch etwas Biss hat.
Während das Gemüse brät, einen großen Topf mit Wasser aufsetzen und salzen. Nach Wunsch etwas Brühpaste oder Gemüsebrühe hinzufügen.
Die frischen Sobanudeln erst dann ins kochende Wasser geben, wenn das Gemüse fast fertig ist. Sie benötigen nur etwa zwei Minuten. Sobald die Nudeln an die Oberfläche steigen, sind sie nahezu gar.
Die kurzen Kochzeit ist hier praktisch: Die Nudeln können direkt aus dem Kochwasser zum Gemüse gegeben werden. So müssen sie nicht lange stehen und lassen sich anschließend leichter in der Pfanne vermengen.
Die gegarten Buchweizennudeln zum gebratenen Gemüse geben und vorsichtig vermischen. Anschließend die Yakisoba-Sauce hinzufügen und alles kurz aufkochen lassen.
Sobald sich Sauce, Nudeln und Gemüse gut verbunden haben, die Pfanne vom Herd nehmen.
Mit frischen Sojasprossen oder nach Wunsch weiteren Kräutern beziehungsweise Gemüse garnieren und direkt servieren.
Die Sauce lässt sich auch unkompliziert an vorhandene Zutaten anpassen. Eine mögliche Variante aus dem Ausgangsrezept besteht aus:
Die Sauce ergibt eine etwas andere, ebenfalls würzige Variante und eignet sich besonders dann, wenn nicht alle Zutaten der klassischen Mischung im Vorrat sind.
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