September 2, 2026
Das folgende Grundrezept eignet sich für kleinere Nudelmaschinen, die mit Matrizen aus POM oder Bronze arbeiten.
Es ist insbesondere auf die Matrizen von Pastidea abgestimmt und funktioniert unter anderem mit den klassischen kleineren Maschinen wie Philips Pastamaker Serie 7000 und Avance, Lidl/Silvercrest Pastamaker, Fattorina, Fimar MPF 1.5 und TR50. Auch für die Kenwood Pasta Fresca kann dieses Rezept verwendet werden.
Bei größeren Pastamaschinen gelten andere Bedingungen. Durch die stärkere Extrusion wird dort in der Regel mit einer niedrigeren Hydration, also einem trockeneren Teig, gearbeitet.
Wichtig: Dieses Rezept ist nicht für jede Matrize und jede Pastamaschine gleichermaßen geeignet. Bei Matrizen anderer Hersteller kann ein anderes Grundrezept erforderlich sein.
Warning: acf-text(): ACF Text Field value must be string, but is type of: NULL in /var/www/pastalogia.de/wp-includes/functions.php on line 6260
Für 250 g Hartweizengrieß bzw. Semola rimacinata können Sie entweder 100 ml kaltes Wasser oder etwa 110 ml Flüssigkeit aus zwei leicht verquirlten Eiern und Wasser verwenden. Die Flüssigkeit sollte immer kalt sein. Die Mengen können verdoppelt werden.
Bei kleinen Pastamaschinen wird der Teig direkt extrudiert. Mit kalten Flüssigkeiten bleibt die Teigkonsistenz leichter krümelig und der Teig lässt sich leichter durch die Matrize pressen.
Der Teig sollte feucht und bröselig sein. Er sieht zunächst nicht wie ein klassischer, geschmeidiger Nudelteig aus. Genau diese eher krümelige Konsistenz ist bei der Extrusion durch eine Matrize gewollt. Ist der Teig zu trocken, kann die Maschine Schwierigkeiten beim Extrudieren bekommen; ist er zu feucht, kann der Teig an der Matrize kleben.
Griess ist besser geeignet als Mehl, da der Teig da besser bröselig bleibt. Mit Mehl besteht die erhöhte Gefahr, dass der Teig sich in eine Teigkugel verändert und dann nicht mehr transportiert werden kann. Möglich ist es dennoch.
Grundsätzlich können Bindemittel verwendet werden, sie sollten jedoch nur sparsam eingesetzt werden. Als Orientierung gilt maximal etwa 1 Teelöffel auf 500 g trockene Zutaten. Eine größere Menge kann den Teig sehr fest machen und dadurch die Matrize oder die Maschine unnötig belasten.
Beim Kneten und auch während einer Ruhezeit entwickelt sich das Gluten im Hartweizengrieß von selbst. Deshalb ist bei einem passenden Grundrezept normalerweise kein zusätzliches Gluten oder ein anderes Bindemittel erforderlich.
Ja. Eine Ruhezeit kann dazu beitragen, dass sich das Gluten weiterentwickelt und der Teig eine bessere Bindung bekommt. Der Teig sollte dabei trotzdem seine feucht-bröselige Konsistenz behalten und nicht zu einem weichen, geschmeidigen Teig werden.
Nein. Das Rezept ist speziell auf kleinere Pastamaschinen mit Matrizen abgestimmt, unter anderem auf verschiedene Modelle von Philips, Lidl/Silvercrest, Fattorina, Fimar und Kenwood. Bei anderen Maschinen oder Matrizen können andere Teigverhältnisse erforderlich sein.
Größere Pastamaschinen arbeiten häufig mit einer deutlich stärkeren Extrusion. Dadurch gelten andere Bedingungen für den Teig. In vielen Fällen wird dort mit einer niedrigeren Hydration, also einem trockeneren Teig, gearbeitet.