Oktober 3, 2026
Für ihre Pastamixe beginnt Monika mit einem Thema und sucht anschließend passende Formen und Farben dazu.
Bei ihren Weihnachts-Pastaboxen dreht sich alles um Eiskristalle. Verschiedene Pastaformen und unterschiedliche Farbtöne werden miteinander kombiniert, sodass nicht eine einzelne Nudel im Mittelpunkt steht, sondern das Gesamtbild.
Gerade die Mischung macht dabei den Reiz aus. Unterschiedliche Formen, Größen und Farbnuancen liegen später gemeinsam in der Box und bilden eine kleine winterliche Pastawelt.
Für die Eiskristalle hat Monika verschiedene Farbpulver verwendet. Genannt hat sie:
Interessant ist ihre grundsätzliche Vorgehensweise beim Färben.
Auf 500 g Semola verwendet Monika für kräftigere Farbtöne meist etwa 5 g Farbpulver. Das Farbpulver zieht sie dabei nicht von der Semolamenge ab, sondern gibt es zusätzlich dazu.
Möchte sie einen Pastellton erzielen, reduziert sie die Menge auf ungefähr 2,5 g Farbpulver auf 500 g Semola.
Auch die Flüssigkeitsmenge passt Monika teilweise an das verwendete Farbpulver an.
Für 500 g Semola verwendet sie nach eigener Angabe meist ungefähr 190 g Wasser. Bei blauer Spirulina reduziert sie die Wassermenge auf etwa 180 g.
Das ist einer ihrer persönlichen Erfahrungswerte aus der Pastaproduktion. Die tatsächlich benötigte Flüssigkeitsmenge kann unter anderem vom verwendeten Semola, dem Farbpulver und der gewünschten Pastaform abhängen.
Ihre Motivpasta stellt Monika mit einem Philips Pastamaker der Serie 7000 her.
Wer viel Arbeit in farbige Pasta steckt, möchte natürlich, dass von der Farbe nach dem Kochen möglichst viel erhalten bleibt.
Ganz unverändert bleiben die Farbtöne nicht. Monika berichtet, dass ihre Pasta beim Kochen heller wird, aber noch ausreichend Farbe behält.
Sie gibt dafür etwas Natron ins Kochwasser, lässt das Wasser nur gerade so kochen und behandelt die Pasta möglichst behutsam. Auch starkes Rühren vermeidet sie.
Gerade filigrane Motivpasta profitiert ohnehin von einem vorsichtigen Umgang, damit die kleinen Formen beim Kochen möglichst gut erhalten bleiben.
Bevor aus den Eiskristallen eine Weihnachts-Pastabox werden kann, muss die Pasta vollständig trocknen.
Monika trocknet ihre Motivpasta auf Horden zwischen Tüchern. Während der Trocknung wendet bzw. bewegt sie die Pasta zweimal täglich.
Schnelligkeit steht dabei nicht im Vordergrund. Monika setzt auf langsames Trocknen – eine Vorgehensweise, die sie auch bei ihren anderen Motivpasta verwendet.
Bei diesen Eiskristallen endet die Gestaltung nicht mit der fertigen Pasta.
Monika arrangiert die unterschiedlichen Formen und Farben in Boxen mit Sichtfenster. Ihre passenden Verpackungen findet sie nach eigener Aussage häufig bei Amazon USA. Als Suchbegriff verwendet sie dort „bakery box window“.
Durch das Sichtfenster bleibt die Pasta selbst der Mittelpunkt. Gleichzeitig wird aus den einzelnen Eiskristallen ein fertiges Weihnachtsgeschenk.
Genau das macht diese Pastaboxen zu einem schönen Beispiel für Pasta-Kunst: Pastaform, Farbe, Zusammenstellung und Verpackung wurden passend zu einem gemeinsamen Thema gewählt.
Ein einzelner Eiskristall wäre bereits eine ungewöhnliche Motivpasta. Erst durch die Kombination der verschiedenen Formen und Farbtöne entsteht jedoch Monikas eigentlicher Pastamix.
Und durch die passende Verpackung kommt noch eine weitere Ebene hinzu.
Aus Semola, Wasser, Farbpulvern und unterschiedlichen Pastaformen werden so kleine Weihnachts-Pastaboxen, bei denen der Inhalt bereits durch das Sichtfenster Teil der Gestaltung ist.
Monika selbst wünschte mit ihren fertigen Boxen zum Weihnachtsfest schlicht:
Frohe Weihnachten!
Viel mehr braucht es bei diesen Eiskristallen eigentlich nicht.
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Die Eiskristalle, Pastamixe und Fotos stammen von Monika Mathé. Pastaproduktion ist ihr Hobby. Für ihre Pastamixe wählt sie ein Thema, sucht dazu passende Pastaformen und entwickelt eine entsprechende Farbwelt. Für extrudierte Motivpasta verwendet sie unter anderem einen Philips Pastamaker der Serie 7000.
Für ihre Weihnachts-Pastaboxen nennt Monika blaue Spirulina, schwarze Karotte, lila Süßkartoffel und blaues Matcha.
Als persönlichen Richtwert verwendet Monika für kräftigere Farben meist etwa 5 g Farbpulver auf 500 g Semola. Für Pastelltöne nimmt sie ungefähr 2,5 g. Das Farbpulver gibt sie zusätzlich zur Semolamenge hinzu.
Auf 500 g Semola verwendet Monika meist etwa 190 g Wasser. Bei blauer Spirulina reduziert sie die Menge nach eigener Erfahrung auf ungefähr 180 g.
Nach Monikas Erfahrung wird ihre farbige Pasta beim Kochen heller, behält jedoch noch deutlich Farbe. Sie gibt etwas Natron ins Kochwasser, lässt das Wasser nur sanft kochen und vermeidet starkes Rühren.
Monika trocknet die Pasta auf Horden zwischen Tüchern und wendet beziehungsweise bewegt sie zweimal täglich.
Monika verwendet Boxen mit Sichtfenster, die sie häufig bei Amazon USA findet. Als Suchbegriff nennt sie „bakery box window“.