Riccioli 🍝– Pasta in kleinen Locken

Der Name verrät bereits, was diese Pasta so besonders macht: Riccioli bedeutet auf Italienisch „Locken“. Und genau so sehen die kleinen Nudeln aus – sie erinnern an eng eingerollte Haarlocken.
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Gisela Martin

August 18, 2026


Durch ihre vielen Windungen und die gerillte Oberfläche besitzen Riccioli besonders viel Oberfläche. Sauce kann sich dadurch wunderbar zwischen den einzelnen Windungen festsetzen. Die Pasta eignet sich deshalb besonders für kräftige und sämige Saucen, aber auch für cremige Gemüse- oder Käsesaucen.

📏 Riccioli in verschiedenen Längen

Riccioli gibt es in unterschiedlichen Größen. Je nach Matrize entstehen beispielsweise Ausführungen mit einer Länge von etwa 20, 25 oder 30 mm.

Die unterschiedlichen Längen verändern dabei vor allem die Optik und das Mundgefühl – die charakteristische lockige Form bleibt erhalten.

⚙️ Riccioli entstehen mit einer Matrize

Die charakteristische dreidimensionale Lockenform lässt sich nicht durch Ausrollen und Schneiden eines Teigbandes herstellen. Für diese Riccioli-Form wird eine entsprechend geformte Matrize benötigt.

Beim Extrudieren wird der feste Pastateig durch die Matrizenöffnung gepresst und erhält dabei seine typische gewundene Form.

Riccioli-Matrizen gibt es für viele verschiedene Nudelmaschinen. Welche Ausführung benötigt wird, hängt vom jeweiligen Maschinenmodell ab.

Du bist dir nicht sicher, welche Matrize zu deiner Nudelmaschine passt? Dann schreib uns einfach unter Gisela@gaumen-freun.de das genaue Modell. Wir suchen gerne die passende Riccioli-Matrize heraus und schicken dir den entsprechenden Link.

🍝 Wozu passen Riccioli?

Riccioli sind eine schöne Pasta für Saucen, die sich gerne in den Windungen festsetzen. Besonders gut passen kräftige Tomaten- und Fleischsaucen, Pesto sowie cremige Gemüse- oder Käsesaucen.

Gerade bei einer Pasta wie Riccioli braucht es dabei gar keine komplizierte Sauce: Durch die Form bleibt bereits viel davon an der Nudel hängen.

📌 Riccioli auf einen Blick

Eigenschaft Riccioli
Bedeutung „Locken“
Form kompakte, gewundene Pasta
Längen ca. 20, 25 und 30 mm
Oberfläche gerillt
Herstellung Extrusion mit Matrize
Besonderheit viele Windungen für eine gute Saucenaufnahme
Geeignet für kräftige, cremige und sämige Saucen

📷 Riccioli-Matrize


Riccioli – die lockige Pastaform mit ihrer charakteristischen gewundenen Struktur. Die Form entsteht durch die entsprechende Öffnung der Matrize.

Tipps vom Profi


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Gisela Martin

Gründerin & Pasta-Expertin
Schon als Sechsjährige war Gisela klar: Sie wollte Italienerin werden. Die Liebe zu Italien ist geblieben – und seit über 15 Jahren dreht sich bei ihr alles um Pasta. Als Gründerin von Gaumen Freunde kennt sie Pastaformen, Matrizen und Nudelmaschinen aus dem Effeff und verbindet italienische Kultur mit ihrer Leidenschaft für Pasta.

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